9. Jahrgang erlebt Demenz hautnah

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(Was fühlen und erleben Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, an jedem Tag?)

 

Was ist überhaupt Demenz? Wer ist von ihr betroffen? Und wie fühlen sich Erkrankte, aber auch Familienangehörige? Der 9. Jahrgang ist diesen Fragen in der Woche vor den Herbstferien nachgegangen. Um besser begreifen zu können, wie es Menschen mit Demenz geht, wurde das Schulungsmaterial “Hands-on-Dementia” erstellt. In einem Demenzparkour werden typische Symptome einer Demenz simuliert. Wie fühlt es sich an als Demenzkranker zu essen? Wie schreiben Erkrankte sich eine Einkaufsliste? Wie erlebt man das tägliche Aufstehen und Anziehen? Durch das Durchlaufen der Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler eben diese Dinge am eigenen Leib erleben.

Im Vorfeld des Stationslaufes wurde zunächst im Profil Gesundheit und Soziales das Krankheitsbild näher thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler dieses Kurses fungierten anschließend als Experten und gaben die gelernten Informationen ihrer Klasse (bevor diese sich an die Stationen begaben) weiter. Während der Stationsarbeit erwuchs bereits nach wenigen Minuten aus der anfänglichen Skepsis echtes Interesse und vor allem Empathie. Sehr motivert testeten die verschiedenen Kleingruppen alle Stationen. Am Ende waren sich alle einig: man versteht nun etwas besser, wie man sich als Demenzkranker/als Demenzkranke fühlen muss, wenn alle Anstrengung erfolglos bleibt, wenn man sich hilflos fühlt und wie es sein muss, wenn man ständig scheitert…