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Herzlich willkommen an der von-Ravensberg-Schule Bersenbrück! -
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„Arbeit kann Leidenschaft sein und Spaß machen“

NOZ, 27.09.2016

Im Projekt „Praktische Berufswelterkundung“ lernen Jugendliche der Oberschule Bersenbrück die Arbeitswelt kennen

 

Praktische Berufswelterkundung an der Oberschule Bersenbrück. Foto: Franz Buitmann

bn Bersenbrück. An zwei Tagen gingen Oberschüler der von-Ravensberg-Schule Bersenbrück auf „Praktische Berufswelterkundung“. Neun Betriebe und Institutionen nahmen teil.

An Stationen mit simulierten Arbeitsplätzen konnten die Jugendlichen ihren Berufswunsch erkunden oder auch bestätigen, betreut durch Fachleute und Auszubildende. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) begleitet und unterstützt das Projekt. Ansprechpartner dafür sind Ute Zaun, Sozialpädagogin der von-Ravensberg-Schule, und Monika Schleper vom BNW.

„Arbeit kann Leidenschaft sein und Spaß machen, wenn man den richtigen Beruf für sich und seine Talente gefunden hat. Dies wollen wir Schülern vermitteln“, lautet das Motto des BNW. Die Jugendlichen lernen die Berufswelt kennen und erproben ihr praktisches Geschick.

Schulleiterin Diana Thomas und Sozialpädagogin Ute Zaun bedanken sich bei den Betrieben und Institutionen für den Bereitschaft, zwei Tage lang für die Jugendlichen zur Verfügung zu stehen. Dies sei nicht selbstverständlich, die Betriebsabläufe müssten dazu geändert werden, zudem seien einige Betriebe sehr kurzfristig eingesprungen. Ihr Dank ging deshalb an die Rudolf-Wiegmann-Umformtechnik, Futtermittel Kreiling, Ford Wernsing, Tischlerei Wernsing, Tellen Maschinenbau, ASD Pflegedienst, Ter Heide Gebäudetechnik, die Nachwuchswerbung der Polizei Osnabrück und die Fachschule Heilerziehungspflege Quakenbrück.

An den Stationen konnten sich die Jugendlichen darüber informieren lassen, in welchen Berufen sie sich im Betrieb ausbilden lassen können, welchen Abschluss sie benötigen, welche Anforderungen wichtig sind, wie lange die Ausbildung dauert, wie viele Azubis im Betrieb tätig sind, was Azubis am Betrieb gefällt. Antworten auf alle Fragen notierten sie auf vorgefertigten Blättern.

Die praktische Berufsweltorientierung richtet sich an Schüler, die die Vorabgangsklassen besuchen. Die Fachkräfte geben ihnen eine Einführung in das Unternehmen und erläutern die mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden versehenen Arbeitsaufgaben. In einer gemeinsamen Veranstaltung soll anschließend das Ergebnis gewertet werden.

Die Jugendlichen waren mit großem Engagement dabei und informierten sich vor allem auch in praktischen Übungen. „Jetzt sehe ich meine Berufsentscheidung schon klarer, meine bisherigen Vorstellungen sind heute revidiert worden, gut, dass es dieses Projekt gibt“, war die einhellige Meinung. Einige Jugendliche fühlten sich in ihrer Berufswahl bestätigt.

Handwerk ahoi: Drei Generationen in einem Boot

NOZ, 16.09.2016

Bersenbrücker Schüler nehmen am Projekt der Ursachenstiftung teil

Engagierte Truppe: Sechs Jugendliche der Von-Ravensberg-Schule wollen sich an sechs Samstagen von „Un-Ruheständler“ Peter Thormann (Zweiter von rechts) in die Kunst des Metallhandwerks einweisen lassen. Foto: Ulrike Havermeyer

 

Sechs Achtklässler der Von-Ravensberg-Schule in Bersenbrück beteiligen sich an dem Projekt der Generationenwerkstatt. Altgeselle Peter Thormann von der Firma Hülsmann Edelstahl wird den Jugendlichen seine Erfahrungen im Metallhandwerk vermitteln.

Bersenbrück. Sich an sechs Samstagen früh und freiwillig aus dem Bett quälen? Um anschließend kräftig in die Hände zu spucken und ein strammes Arbeitspensum, das einem gestandenen Handwerker würdig ist, hinter sich zu bringen? Markus, Lars und Erik, David, Paul und Marc – allesamt Achtklässler der Von-Ravensberg-Schule in Bersenbrück – nicken entschlossen: Genau das haben sie vor. Und
den zufriedenen Gesichtern der Jungen sieht man an:
Sie freuen sich darauf. „Dass ihr das auf euch nehmt,
zeigt uns, dass ihr großes Interesse an unserem Handwerk mitbringt“, bescheinigt Werkstattleiter Andreas Reilmann von der Firma Hülsmann Edelstahl den Schülern.

Chance für die Branche

Bereits zum dritten Mal kooperieren das Unternehmen und die Von-Ravensberg-Schule jetzt schon bei der Generationenwerkstatt miteinander. „Und jedes Mal haben wir dabei sehr gute Leute erlebt“, freut sich auch Geschäftsführer Reiner Lahrmann über die Zusammenarbeit.

Das Projekt, das 2014 von der Ursachenstiftung Osnabrück initiiert worden ist und zusammen mit mittelständischen Unternehmen aus der Region durchgeführt wird, hat sich zum Ziel gesetzt, durch ein generationenübergreifendes Miteinander die Begeisterung für das Handwerk zu vermitteln.

„Es ist derzeit extrem schwierig, Jugendliche zu finden, die den Wunsch haben, eine Ausbildung im Handwerk zu machen“, bedauert Reiner Lahrmann. Für den Unternehmer dürfte die Generationenwerkstatt daher wohl auch eine willkommene Chance darstellen, für seine Branche und die beruflichen Perspektiven, die sie bietet, zu werben.

Neben der „aktiven“ und der „kommenden“ hat die Ursachenstiftung aber auch die „erfahrene“ Generation als unverzichtbaren Akteur mit ins Boot ihres Projekts geholt. Die repräsentiert im Falle der Firma Hülsmann Edelstahl deren versierter Altgeselle Peter Thormann. „Bei diesem Projekt mitzumachen – dazu brauchte man mich nicht lange zu überreden“, freut sich der Senior darauf, den Nachwuchs-Handwerkern spannende Einblicke in seine berufliche Praxis zu gewähren.

„Besonders dieser generationenübergreifende Aspekt des Projekts hat wohl dazu geführt, dass die Generationenwerkstatt zu so einem Erfolgsmodell geworden ist“, vermutet Lehrer Dominik Welp von der Von-Ravensberg-Schule. „Die Ruheständler haben oft mehr Geduld mit den Schülern als wir Lehrer“, schmunzelt er, „und die Schüler haben vielleicht auch mehr Respekt vor den Senioren.“ Gemeinsam mit Ludger große Holthaus, dem stellvertretenden Schulleiter, unterzeichnete er den Kooperationsvertrag mit der Firma Hülsmann Edelstahl.

Pläne geschmiedet

Markus, Lars und Erik, David, Paul und Marc haben sich bereits zusammengesetzt und Gedanken darüber gemacht, wie sie ihre Zeit mit Peter Thormann nutzen wollen: „Wir würden gerne eine weitere Sitzbank für den Schulhof bauen“, kündigt Erik an. Das erste Modell, das ihre Vorgänger im vergangenen Jahr in der Generationenwerkstatt entworfen und konstruiert haben, ist nämlich ein echter Hingucker.

Big Shot unserer Schulgemeinschaft

Am Mittwoch, dem 17.08. machte der Schulfotograf einen tollen Big Shot unserer Schulgemeinschaft: 

 

Jetzt auch soziale Berufe

NOZ, 07.09.2016

von-Ravensberg-Schule dehnt Firmenkooperationen aus

Von Franz Buitmann

Die von-Ravensberg-Schule Bersenbrück schloss eine Kooperation mit sozialen Einrichtungen der Stadt ab. Hinten, von links: Ute Zaun, Mechthild Haslöwer, Martina Büscher-Wojtun und Christine Brinkmann. Vorne, von links: Heike Mesch, Diana Thomas und Axel Wichmann. Foto: Franz Buitmann

Bersenbrück. Nachdem die Bersenbrücker Oberschule kürzlich einen Kooperationsvertrag mit Stahlbau Wurst geschlossen hatte, erfolgte ein weiterer Vertrag mit sozialen Einrichtungen in Bersenbrück. So sind nun das St.-Josef-Stift Bersenbrück – Caritas Alten- und Pflegezentrum, die Paul-Moor-Schule der HpH Bersenbrück, die Wohngemeinschaft Haus Amaryllis des ASD und das Astrid-Lindgren-Familienzentrum in einem Sozialprojekt mit der Oberschule verbunden.

Schulleiterin Diana Thomas wies bei der Vertragsunterzeichnung darauf hin, die Kooperation mit dem Pflegeheim St. Josef bestehe seit Jahren. Die weiteren Einrichtungen arbeiten bereits seit einem halben Jahr innerhalb des Ganztagesangebotes mit der Oberschule zusammen. Nun werde die Zusammenarbeit vertieft, um Schülern des Jahrgangs 9 Einblicke in die Berufsfelder der Bereiche Gesundheit und Soziales aufzuzeigen und Möglichkeiten zu schaffen und „die Arbeit mit Menschen“ für sich zu entdecken. Praktische Erfahrung erleichtere die Berufswahl und die AG-Angebote der Schule würden erweitert. Gerade im sozialen Berufsfeld gelte es, Ängste und Vorurteile abzubauen und Brücken zu bauen.

Den Schülern der von-Ravensberg-Schule gebe eine Kooperation bessere Einblicke in betriebliche Abläufe und betriebliche Realität. Sie entwickeln ein realistisches Bild der Arbeits- und Ausbildungsplatzbedingungen und der Qualitätsanforderungen an bestimmte Berufsfelder. Dem Betrieb wiederum bietet sich durch Kooperation mit der Schule die Möglichkeit, Nachwuchskräfte auf sich aufmerksam zu machen. Inhalte der Kooperation werden durch konstanten Austausch weiterentwickelt.

Eine Kooperation ermöglicht durch besseres Kennenlernen der unterschiedlichen Bereiche das gegenseitige Verständnis und eine optimale und praxisnahe Förderung der Schüler. So können beide Seiten voneinander profitieren und die Übergänge von der Schule in den Beruf für die Jugendlichen begleitend mitgestalten. Hierfür stellen Schule und Betrieb Kontaktmöglichkeiten und Projekte bereit, die dazu beitragen, das Interesse der Schüler an der Wirtschafts- und Arbeitswelt zu wecken und die Zusammenhänge zwischen schulischen Lerninhalten und betrieblichem Alltag begreiflich zu machen.

 

10. Paul-Moor-Benefiz-Lauf

 (von links) Leon Friedemann, Tracy Edley Macau, Ronahi Deger, Patrick Jahnke (Lehreranwärter), Jonathan Benke, Leonie Berg, Nina Bartels (Fotos: Bernhard Mecklenfeld)

Am 27.08.2016 fanden der 10. Paul-Moor-Benefiz-Lauf und die Paul-Moor-Sommerolympiade statt. Sechs Läufer der von-Ravensberg-Oberschule nahmen an der Schul- und Vereinsstaffel teil und zeigten sehr gute Laufleistungen. Die Läuferinnen und Läufer trotzten den sehr warmen Temperaturen und absolvierten bis zu viermal eine 1,5 km lange Strecke. Generell setzte sich eine Staffel immer aus maximal vier Läuferinnen und Läufern zusammen, aber auch ein Einzelstart war erlaubt. Jeder Staffel erhielt somit die Möglichkeit laufstärkere Schüler mehr Runden für die Staffel laufen zu lassen. Jeder gab sein Bestes und alle waren mit der abwechslungsreichen Streckenführung sehr zufrieden. Der 10. Paul-Moor-Benefiz-Lauf stellte eine insgesamt gelungene Veranstaltung dar, die gezeigten Leistungen belegen dies. Die Staffeln der von-Ravensberg-Oberschule belegten mit 18 gelaufenen Kilometern den 4. Platz. Jeder lief durchschnittlich drei Kilometer.

 

 

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