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Herzlich willkommen an der von-Ravensberg-Schule Bersenbrück! -
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Medieneinsatz mit dem Smartboard -

Sport kann ein verdammt guter Lehrer sein

von-Ravensberg-Schule Bersenbrück will Sportklasse einführen

NOZ, 05.04.2017

 

Lasst die Scheiben fliegen! Wie schnell beim Ultimate Frisbee der Funke überspringt, zeigt Patrick Jahnke (rechts hinten) mit einem kleinen Experiment. Der Lehrer plant Sportklassen an der von-Ravensberg-Schule. Foto: Martin Schmitz

Im kommenden Schuljahr will die Von-Ravensberg-Schule eine Sportlerklasse starten. Leistungssport steht nicht im Vordergrund, wohl aber die positiven Eigenschaften, die der Sport fördern kann, Teamfähigkeit und Lernfähigkeit inklusive.

Bersenbrück. Die Schule will ihre Stärken ausbauen, sagt Ludger große Holthaus aus dem Schulleitungsteam: „Im Sport sind wir super aufgestellt.“ Patrick Jahnke, ein junger Sportlehrer, feilt am Konzept der Sportklasse und soll auch ihre Leitung übernehmen. Er will keine eindimensionalen Sportskanonen, wünscht sich Schüler, die Spaß an Bewegung haben, eine Vielzahl von Sportarten ausprobieren und sich erproben und kennenlernen möchten.

In der Sportklasse geht es auch um Teamarbeit, Disziplin oder darum, wie man mit einem persönlichen Misserfolg umgeht. Die Schüler sollen lernen, sich durch Bewegung fit und gesund zu halten, lernen, was Gesundheit mit Ernährung zu tun hat, und Lust auf eine bewusste Ernährungsweise bekommen, die ihnen guttut. Sportschüler sollten bereit sein, sich auch über den üblichen Unterricht hinaus zu engagieren, etwa am Samstag an einem Volkslauf teilnehmen.

Zwei Stunden Sportunterricht pro Woche, zwei Stunden in einer Sport-AG nach Wahl und zwei Sunden Projektarbeit sieht der Stundenplan vor. Im fünften Schuljahr, wenn die Schüler aus verschiedenen Grundschulen zusammenkommen und einen neuen Klassenverband bilden, will die Sportklasse auf ihre Weise zum Kennenlernen beitragen: Die Schüler üben sich in Akrobatik und Jonglage, verbessern Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit, schulen Ausdrucksfähigkeit und Körperwahrnehmung. Eine Zirkusshow für den Tag der offenen Tür der Schule ist ihr Ziel.

Im sechsten Schuljahr drehen die Sportler kräftig auf, lernen Parcouring und Freerunning kennen. Dies sind Trendsportarten, die physische Fitness mit eleganter Bewegung verbinden, Hindernislauf mit einem Hauch Hip-Hop. Klingt kompliziert? „Deshalb sollen die Schüler ja auch ein Video erstellen, in dem sie Parcouring und Freerunning vorstellen und ihren Nutzen für die Schule“, erläutert Jahnke. „Indem sie den Clip produzieren, bauen sie zugleich Medienkompetenz auf.“

So ein Crossover, in dem sich zwei Bereich gegenseitig befruchten und befeuern, ist auch in der siebten Klasse vorgesehen. Dann geht es nämlich um „American Sports“. Der Unterricht findet auf Englisch statt. Es geht um amerikanische Sportarten wie Flagfootball, Soft- und Baseball. Und Ultimate Frisbee, das aus dem Werfen der bekannten Flugscheibe einen kurzweiligen Mannschaftssport macht. Von dem soll nicht nur die Schule etwas haben, die Sportschüler bekommen zur Aufgabe, ein Frisbeeturnier mit anderen Schulen auf die Beine zu stellen.

Als AG steht in dem Jahr ausnahmsweise ein Pflichtkurs an, nämlich die Ausbildung zum Sportassistenten. Fernziel, erläutert Jahnke, sei, dass die Sportschüler das Schulleben mit dem bereichern, was sie sich erarbeiten, ein breites Angebot an Spiel und Sport organisieren und für Bewegung in den Pausen sorgen.

Ein Kletterseilgarten, Segeltage oder Skireisen könnten weitere Projekte sein.

Wer Sportschüler werden will, braucht ein ärztliches Attest, muss einen Fitness- und Motoriktest bestehen und sollte seine Motivation begründen können. Die Schule will in Kürze eine Broschüre herausgeben, die alles Wesentliche zur Sportklasse vorstellen soll.

 

Viertklässler blicken in ihre Zukunft

Informationsnachmittag an der Von-Ravensberg-Schule

NOZ, 16.03.2017

Im Sommer ist es vielleicht „ihre“ Schule, doch bereits jetzt konnten die künftigen Fünftklässler die Bersenbrücker von-Ravensberg-Schule bei einem Info-Nachmittag schon einmal kennenlernen.

Bersenbrück. Die Bersenbrücker Oberschule hatte Viertklässler und ihre Eltern zu einem Info-Nachmittag eingeladen. Vor einem gemeinsamen Erkundigungsgang durch die Schule hatten sich Eltern und Kinder in getrennten Klassenräumen eingefunden. Dort vermittelten Schulleiterin Diana Thomas und Klassenlehrerin Angelika Kraft Wissenswertes über das schulische Angebot und die Lernmethoden.

„Unsere Von-Ravensberg-Schule ist eine jahrgangsbezogene Oberschule“, betonte Diana Thomas. Das bedeutet, dass die Kinder mit unterschiedlichen Begabungen wie bei einer integrierten Gesamtschule gemeinsam in einer Klasse unterrichtet werden. Die Kinder können sich im Verlauf der nächsten sechs Jahre entwickeln und entsprechend dem persönlichen Leistungsbild alle Abschlüsse in der Sekundarstufe I erreichen.

Die Schule ist eine Ganztagsschule. Ziel ist es, die unterschiedlichen Lebens- und Lernbedürfnisse der Schüler zu berücksichtigen, sie aber auch in ihrem Selbstbewusstsein und in ihren sozialen Fähigkeiten zu stärken.

Diana Thomas und Angelika Kraft erläuterten das individuelle Lernen und das Lernen im Team. Beim individuellen Lernen bringt jedes Kind mit dem Eintritt in das fünfte Schuljahr unterschiedlichste Voraussetzungen und Unterrichtserfahrungen mit. Der herkömmliche Unterricht konnte diese individuellen Umstände häufig nicht ausreichend genug berücksichtigen. Daher bietet die Von-Ravensberg-Schule einige Stunden pro Woche eine besondere Unterrichtsform an, in der die Schüler unter Anleitung einer Lehrkraft Zeit haben, nach ihrem persönlichen Lerntempo zu arbeiten. Hierdurch lernen und üben die Schüler nach klaren und verbindlichen Plänen Formen des eigenständigen und selbstverantwortlichen Lernens. In den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch heißen diese Stunden „Insel-Unterricht“. Insel steht dabei für individuelles, selbstverantwortliches Lernen. Lernen im Team bedeutet hingegen, dass die zukünftigen fünften Klassen ein Jahrgangsteam bilden. Die Lehrkräfte erstellen gemeinsam die Lehrpläne der Klassen und Arbeitsmaterialen für den Unterricht.

Die Oberschule hat ab der Klasse 7 ein für die schulische Arbeit bedeutsames Berufsorientierungskonzept. Ab der neunten Klasse wählen die Schüler, die nicht die zweite Fremdsprache (Französisch) als Schwerpunkt belegt haben, ein Profilfach (Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Soziales). Statt der Profilfächer können sie auch einen berufspraktischen Schwerpunkt wählen.

Studienfahrt nach Straßburg vom 20.03. – 23.03.2017

Montag Gegen 6.30 Uhr fährt die NordWestBahn in Bersenbrück ab. In Osnabrück müssen wir zum ersten Mal umsteigen. Kein Problem! Die Fahrt im ICE 27 nach Offenburg gefällt einem Teil der Gruppe so gut, dass sie gleich nach Freiburg weiterfährt. In Straßburg angekommen – jetzt heißt es natürlich Strasbourg – gehen wir zum Hotel, das nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt liegt. Bei der Kathedrale wartet schon die Stadtführerin, die uns die Kathedrale mit der astronomischen Uhr und die malerische Altstadt zeigt. Wir bleiben vor einer Schule stehen, wo um 18.00 Uhr Kinder abgeholt werden. Die Eltern bezahlen hier täglich 35,00 € Schulgeld“, sagt sie. Im Anschluss an die Stadtführung empfiehlt sie uns ein Restaurant, in dem wir tarte flambée und tarte de pomme essen können. Operation gelungen – tarte tot! Das typisch elsässische Gericht schmeckt nicht allen! Die Schüler stellen schnell fest, dass Savoir-vivre teuer ist. Das gilt auch für das gelbe „M".

Dienstag Das Wetter spielt nicht mit. Aus dem Aufstieg auf den Turm der Kathedrale wird eine Fahrt mit dem Train Touristique. Nix „Oma Express“! Anschließend macht ein Teil der Gruppe eine Bootsfahrt auf der Ill, während die anderen in der Altstadt bummeln gehen. Am Nachmittag ist faire du shopping angesagt. Straßburgs Innenstadt bietet für jeden etwas: Quelle est votre taille? Ça fait combien? usw. Im Frühstücksraum des Hotels gibt es ein gemeinsames Abendessen, und dann wird „der Sender gewechselt“: Promi-News.

Mittwoch Wir fahren mit dem Bus zum Europaparlament. Problemlos passieren wir die Sicherheitskontrolle. Es ist ruhig im Plenarsaal; das ist nicht immer so, erklärt unsere Gästeführerin. Wenn hier die Abgeordneten diskutieren, die übrigens nicht nach Ländern, sondern nach Interessengruppen zusammensitzen, haben die „besten“ Dolmetscher viel zu tun. Der rote Teppich wurde nicht für uns ausgerollt – wir sehen ihn von oben. Um 15.00 Uhr sind wir im Musée d’art et contemporain verabredet. Kunst trifft von-Ravensberg-Schüler. Die meisten finden sogar ein Lieblingsbild. Abends schauen sich einige Schüler gemeinsam das Abschiedsländerspiel von Poldi und seinem spielentscheidenden, tollen Tor an.

Donnerstag Wir genießen das Frühstück. Vor uns liegt die Rückfahrt! Sportlich geht’s zur SWE87423 in Richtung Offenburg. Vielen Dank an den netten Franzosen am Straßburger Bahnhof.

 

Schülerinnen und Schüler der Französischkurse Jahrgang 8 und 9mit ihren Lehrerinnen

Abschlussfahrt des 10. Jahrgangs nach Berlin

„Alle Jahre wieder“, sollte man meinen. So eine Abschlussfahrt der Klasse 10.  Dann auch noch nach Berlin. Schon hundertmal da gewesen und alles gesehen. Doch Pustekuchen. Die diesjährige Abschlussfahrt der Klasse 10 der von-Ravensberg-Schule hatte alles, was eine Klassenfahrt haben muss. Ein vielseitiges Programm, stimmungsvolle Eindrücke, super Essen, eine prima Unterkunft und eine tolle Atmosphäre. Und natürlich auch das ein oder andere Skandälchen.

 

Von Montag 20. März bis Freitag den 24. März bereisten 79 Schüler der Jahrgangstufe 10 unter der Obhut der Lehrkräfte Frau Andres, Frau Volkert, Frau Deterding sowie Herrn Hunker und Herrn Jahnke die Bundeshauptstadt Berlin.

 

Direkt nach der Ankunft besuchten unsere Reisenden die Reichstagskuppel und wurden hier mit einer stimmungsvollen Abenddämmerung beschenkt.  Am nächsten Tag ging es zu Madame Tussauds, wo unsere Schüler mit den Stars aus Wachs auf Tuchfühlung gingen. Der Besuch des Berliner Dungeon sorgte für gehörige Gruselmomente, nicht nur für Schüler und Lehrer. Einige unserer Schüler bewiesen durchaus schauspielerisches Talent und versetzten sogar die Darsteller in Erstaunen.

 

Besonders hautnah erlebten die Schüler und Lehrer der von-Ravensberg- Schule die DDR-Vergangenheit beim Besuch der Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen. In kleine Gruppen aufgeteilt wurden unsere Besucher von Zeitzeugen durch das ehemalige Gefängnis der Staatssicherheit geführt. Beim Anblick der kleinen Zellen, teilweise ohne Fenster, wurde den Schülern sehr schnell klar, dass hier schreckliche Lebensbedingungen geherrscht haben müssen. Als Bett dienten schlichte harte Holzpritschen und als Toilette musste ein einfacher Eimer herhalten, der einmal am Tag geleert wurde. Zu Essen gab es ohnehin kaum etwas. Folter stand hier auf der Tagesordnung. Nicht zuletzt die lebhafte Schilderung der persönlichen Erlebnisse der Zeitzeugen hinterließen nachhaltig Eindruck.

 

 

Weitere Programmpunkte waren der TV-Turm mit Blick über die Hauptstadt und eine idyllische Spreefahrt.

Auch an den Abenden gab es ein abwechslungsreiches Programm wie die Show „ONE“ im Friedrichsstadtpalast, die mit atemberaubenden Bewegungen und farbefrohen Kostümen des Designers Jean Paul Gaultier zu überzeugen wusste sowie der Besuch des speziellen Schülerclubs „MATRIX“.

 

Und was war nun mit den Skandälchen? Schwamm drüber. Denn schon auf der Rückfahrt war klar: schee war’s.

Bersenbrücker Oberschüler bauen Sitzbank

Edelstahl Hülsmann und von-Ravensberg-Schule kooperieren beim Projekt Generationenwerkstatt

NOZ, 17.01.2017

Auf diese Zertifikate können sie stolz sein (von links): Marc Wirsum, Paul Stukenberg, David Enne, Erik Schlichenmeier, Lars Borgerding und Markus Adrian mit Peter Thormann, ihrem Betreuer in der Generationenwerkstatt. Foto: Sigrid Schüler

ssj Bersenbrück. Eine Sitzbank für den Schulhof der Von-Ravensberg-Schule in Bersenbrück haben jetzt sechs Jungen aus den achten Klassen beim Projekt Generationenwerkstatt gebaut. In der Bersenbrücker Firma Edelstahl Hülsmann wurden die Oberschüler von einem Ruheständler und ehemaligen Mitarbeiter der Firma fachgerecht angeleitet. Am Samstag trafen sich alle Beteiligten bei der Firma Hülsmann, um den Abschluss gebührend zu feiern.

Handys waren tabu

 

Peter Thormann, der seit zwei Jahren im Ruhestand ist und als Senior die Jugendlichen betreut hat, ist zufrieden mit dem Resultat. Und als Ergebnis zählt für ihn nicht nur das fertige Produkt, also die Sitzbank, sondern auch der Weg dahin.

Schon bei der Vorbesprechung in der Schule habe er den Jugendlichen erklärt, dass es bei der Arbeit Regeln gebe, die eingehalten werden müssen. Pünktlichkeit gehöre dazu, und Handys seien bei der Arbeit tabu. Die jungen Leute hätten aber keine Probleme damit gehabt, seien diszipliniert gewesen, und sie hätten sich bei der Arbeit geschickt angestellt.

An sechs Samstagvormittagen hatte Peter Thormann sich mit den Jungen getroffen und jeweils drei Stunden in der Firmenwerkstatt mit ihnen an der Sitzbank gearbeitet. Sein Fazit: Er würde jederzeit wieder an dem Projekt teilnehmen.

Die Eltern können bestätigen: Den Jugendlichen habe die Arbeit Spaß gemacht. „Er hat die Teilnahme sehr wichtig genommen“, berichtet eine Mutter über ihren Sohn. Selbstverständlich sei so etwas nicht, denn der Samstagvormittag ist eine Zeit, in der junge Menschen auch gerne mal länger schlafen.

Und was sagen die Jungen selbst über ihr Projekt? Es habe Spaß gemacht, an Maschinen zu arbeiten, und der Meister sei sehr gut gewesen, habe gut erklärt und ihnen immer was zu tun gegeben. Langeweile sei nicht aufkommen. Ihren Mitschülern könnten sie das Projekt auf jeden Fall empfehlen.

Ein Erfolgsmodell

 

Als Dank und Anerkennung bekamen die Jugendlichen in der Feierstunde ein Zertifikat überreicht, in dem das Projekt beschrieben ist und ihre Teilnahme bestätigt wird.

Die Generationenwerkstatt, initiiert von der Ursachenstiftung Osnabrück, ist ein Erfolgsmodell, da sind sich alle Beteiligten einig. Andreas Reilmann von der Firma Edelstahl Hülsmann erklärte, dass Projekte wie dieses wichtig seien, um junge Menschen für die Firmen in der Region begeistern zu können.

Johannes Rahe vom Vorstand der Ursachenstiftung zeigte sich erfreut, dass aus den Kooperationen der vergangenen Jahre immer wieder Lehrverträge entstanden seien. Die jungen Menschen kämen durch die Generationenwerkstatt schon früh in Kontakt mit der Arbeitswelt und könnten sich erproben. Das sei eine wichtige Maßnahme zur beruflichen Orientierung.

Dominik Welp, Lehrer an der Von-Ravensberg-Schule, betreut das Projekt und sucht handwerksgegeisterte Jugendliche und Firmen, die mit der Schule kooperieren. Er betonte, dass die Idee, eine Sitzbank für die Schule zu bauen, von den Schülern gekommen sei.

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