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Herzlich willkommen an der von-Ravensberg-Schule Bersenbrück! -
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Informatikunterricht -
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Partnerarbeit im Erdkundeunterricht -
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Medieneinsatz mit dem Smartboard -

Viertklässler blicken in ihre Zukunft

Informationsnachmittag an der Von-Ravensberg-Schule

NOZ, 16.03.2017

Im Sommer ist es vielleicht „ihre“ Schule, doch bereits jetzt konnten die künftigen Fünftklässler die Bersenbrücker von-Ravensberg-Schule bei einem Info-Nachmittag schon einmal kennenlernen.

Bersenbrück. Die Bersenbrücker Oberschule hatte Viertklässler und ihre Eltern zu einem Info-Nachmittag eingeladen. Vor einem gemeinsamen Erkundigungsgang durch die Schule hatten sich Eltern und Kinder in getrennten Klassenräumen eingefunden. Dort vermittelten Schulleiterin Diana Thomas und Klassenlehrerin Angelika Kraft Wissenswertes über das schulische Angebot und die Lernmethoden.

„Unsere Von-Ravensberg-Schule ist eine jahrgangsbezogene Oberschule“, betonte Diana Thomas. Das bedeutet, dass die Kinder mit unterschiedlichen Begabungen wie bei einer integrierten Gesamtschule gemeinsam in einer Klasse unterrichtet werden. Die Kinder können sich im Verlauf der nächsten sechs Jahre entwickeln und entsprechend dem persönlichen Leistungsbild alle Abschlüsse in der Sekundarstufe I erreichen.

Die Schule ist eine Ganztagsschule. Ziel ist es, die unterschiedlichen Lebens- und Lernbedürfnisse der Schüler zu berücksichtigen, sie aber auch in ihrem Selbstbewusstsein und in ihren sozialen Fähigkeiten zu stärken.

Diana Thomas und Angelika Kraft erläuterten das individuelle Lernen und das Lernen im Team. Beim individuellen Lernen bringt jedes Kind mit dem Eintritt in das fünfte Schuljahr unterschiedlichste Voraussetzungen und Unterrichtserfahrungen mit. Der herkömmliche Unterricht konnte diese individuellen Umstände häufig nicht ausreichend genug berücksichtigen. Daher bietet die Von-Ravensberg-Schule einige Stunden pro Woche eine besondere Unterrichtsform an, in der die Schüler unter Anleitung einer Lehrkraft Zeit haben, nach ihrem persönlichen Lerntempo zu arbeiten. Hierdurch lernen und üben die Schüler nach klaren und verbindlichen Plänen Formen des eigenständigen und selbstverantwortlichen Lernens. In den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch heißen diese Stunden „Insel-Unterricht“. Insel steht dabei für individuelles, selbstverantwortliches Lernen. Lernen im Team bedeutet hingegen, dass die zukünftigen fünften Klassen ein Jahrgangsteam bilden. Die Lehrkräfte erstellen gemeinsam die Lehrpläne der Klassen und Arbeitsmaterialen für den Unterricht.

Die Oberschule hat ab der Klasse 7 ein für die schulische Arbeit bedeutsames Berufsorientierungskonzept. Ab der neunten Klasse wählen die Schüler, die nicht die zweite Fremdsprache (Französisch) als Schwerpunkt belegt haben, ein Profilfach (Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Soziales). Statt der Profilfächer können sie auch einen berufspraktischen Schwerpunkt wählen.

Bersenbrücker Oberschüler bauen Sitzbank

Edelstahl Hülsmann und von-Ravensberg-Schule kooperieren beim Projekt Generationenwerkstatt

NOZ, 17.01.2017

Auf diese Zertifikate können sie stolz sein (von links): Marc Wirsum, Paul Stukenberg, David Enne, Erik Schlichenmeier, Lars Borgerding und Markus Adrian mit Peter Thormann, ihrem Betreuer in der Generationenwerkstatt. Foto: Sigrid Schüler

ssj Bersenbrück. Eine Sitzbank für den Schulhof der Von-Ravensberg-Schule in Bersenbrück haben jetzt sechs Jungen aus den achten Klassen beim Projekt Generationenwerkstatt gebaut. In der Bersenbrücker Firma Edelstahl Hülsmann wurden die Oberschüler von einem Ruheständler und ehemaligen Mitarbeiter der Firma fachgerecht angeleitet. Am Samstag trafen sich alle Beteiligten bei der Firma Hülsmann, um den Abschluss gebührend zu feiern.

Handys waren tabu

 

Peter Thormann, der seit zwei Jahren im Ruhestand ist und als Senior die Jugendlichen betreut hat, ist zufrieden mit dem Resultat. Und als Ergebnis zählt für ihn nicht nur das fertige Produkt, also die Sitzbank, sondern auch der Weg dahin.

Schon bei der Vorbesprechung in der Schule habe er den Jugendlichen erklärt, dass es bei der Arbeit Regeln gebe, die eingehalten werden müssen. Pünktlichkeit gehöre dazu, und Handys seien bei der Arbeit tabu. Die jungen Leute hätten aber keine Probleme damit gehabt, seien diszipliniert gewesen, und sie hätten sich bei der Arbeit geschickt angestellt.

An sechs Samstagvormittagen hatte Peter Thormann sich mit den Jungen getroffen und jeweils drei Stunden in der Firmenwerkstatt mit ihnen an der Sitzbank gearbeitet. Sein Fazit: Er würde jederzeit wieder an dem Projekt teilnehmen.

Die Eltern können bestätigen: Den Jugendlichen habe die Arbeit Spaß gemacht. „Er hat die Teilnahme sehr wichtig genommen“, berichtet eine Mutter über ihren Sohn. Selbstverständlich sei so etwas nicht, denn der Samstagvormittag ist eine Zeit, in der junge Menschen auch gerne mal länger schlafen.

Und was sagen die Jungen selbst über ihr Projekt? Es habe Spaß gemacht, an Maschinen zu arbeiten, und der Meister sei sehr gut gewesen, habe gut erklärt und ihnen immer was zu tun gegeben. Langeweile sei nicht aufkommen. Ihren Mitschülern könnten sie das Projekt auf jeden Fall empfehlen.

Ein Erfolgsmodell

 

Als Dank und Anerkennung bekamen die Jugendlichen in der Feierstunde ein Zertifikat überreicht, in dem das Projekt beschrieben ist und ihre Teilnahme bestätigt wird.

Die Generationenwerkstatt, initiiert von der Ursachenstiftung Osnabrück, ist ein Erfolgsmodell, da sind sich alle Beteiligten einig. Andreas Reilmann von der Firma Edelstahl Hülsmann erklärte, dass Projekte wie dieses wichtig seien, um junge Menschen für die Firmen in der Region begeistern zu können.

Johannes Rahe vom Vorstand der Ursachenstiftung zeigte sich erfreut, dass aus den Kooperationen der vergangenen Jahre immer wieder Lehrverträge entstanden seien. Die jungen Menschen kämen durch die Generationenwerkstatt schon früh in Kontakt mit der Arbeitswelt und könnten sich erproben. Das sei eine wichtige Maßnahme zur beruflichen Orientierung.

Dominik Welp, Lehrer an der Von-Ravensberg-Schule, betreut das Projekt und sucht handwerksgegeisterte Jugendliche und Firmen, die mit der Schule kooperieren. Er betonte, dass die Idee, eine Sitzbank für die Schule zu bauen, von den Schülern gekommen sei.

Besuch des Märchenerzählers Eberhard Vogelwaid an der von-Ravensberg-Schule

„Es war einmal …“

Diese drei magischen Worte waren der Auftakt für eine Reise in die Märchenwelt.

Eberhard Vogelwaid, ein professioneller Märchenerzähler, hat die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 A, B, C und D mit auf diese Reise genommen und Märchen aus England, Belgien und dem bayrischen Wald erzählt. Dabei wurden die Mädchen und Jungen angeregt mitzudenken, mit zu erzählen und auch Fragen zu stellen, so dass alle mittendrin waren und nicht nur Zuhörerinnen und Zuhörer.

Die lebendige und überraschende Art der Erzählung zog alle in ihren Bann und diese Spannung hielt bis zum Schluss als die Reise mit den magischen Worten „und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!“ endete.

 

 

 

Trinationale Begegnung in der von-Ravensberg-Schule

„Dzien dobry“, „Goedemorgen“ oder vielleicht doch lieber „Hello, how are you“? Über diese Frage dachten insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler des 7. Und 8. Jahrganges der von-Ravensberg-Schule nach, als voll froher Erwartung auf die Gäste aus Gryfino/Polen und Winsum/Niederlande warteten.

Vom 28. November bis 2. Dezember  war unsere Schule Begegnungsort für gleich 3 europäische Nationen.  Die Delegationen der schon seit 2005 bestehenden Partnerschaft  mit Gryffino (Polen) sowie die vor 3 Jahren ins Leben gerufene Partnerschaft mit einer Schule in Winsum (Niederlande) fanden sich ein.  Von Montag bis Samstag war die von-Ravensberg-Schule Gastgeber ihrer Partnerschulen.

Eine Woche des Austausches und vielerlei Aktivitäten stand an, die unter dem Motto „Sport und Spiele heute“ ereignisreich verlaufen ist. Tage, die besonders sportliches Engagement forderten, wie die Fahrt zum Jump House in Hamburg oder zum Strategie- und Reaktionsspiel in der Laser Tag Arena in Osnabrück sowie spannende Aktivitäten im selbst organisierten Escape Room oder ein Gang durch die Dungeon in Hamburg, standen auf dem Programm. Bereits am zweiten Tag ging es zusammen mit der niederländischen Austauschgruppe in die Osnabrücker Eislaufhalle und anschließend nach Ibbenbüren ins Freizeitbad.

Auch kreative Angebote standen mit auf dem Programm, wie z.B. Papierschöpfen, ein eigenes Buch herstellen und eine Tasche selber gestalten. Bei einer Stadtrallye lernten die Schülerinnen und Schüler aus Polen und den Niederlanden Bersenbrück näher kennen.

Höhepunkt der Woche war sicherlich der Besuch des Weihnachtsmarktes in Osnabrück.

Dank der modernen Medien waren sich die Schüler von Beginn an nicht mehr ganz fremd und so konnten freundschaftliche, teilweise sogar zärtliche Bande geknüpft werden.

Als die Gäste am Freitagmittag bzw. Samstagmorgen zur Heimfahrt aufbrachen, gab es viele Tränen aber auch die Hoffnung und das Versprechen auf ein Wiedersehen in Gryfino und Winsum nächstes Jahr im April.

Eine durch und durch gelungene Woche, die allen viel Spaß gemacht hat.

 

Wo Schüler arbeiten wie Profis

NOZ, 21.12.2016

In Sachen Technik nutzen die „Ravensberger“ gern die BBS-Werkstätten

Arbeiten wie die Profis. Diesen Anspruch setzten Neuntklässler der Bersenbrücker von-Ravensberg-Schule im Fach Technik mit Unterstützung der Berufsbildenden Schulen Bersenbrück in die Tat um.

Der stellvertretende Schulleiter der Bersenbrücker Oberschule Ludger große Holthaus, selbst Techniklehrer, freut sich insbesondere darüber, dass zunehmend mehr Schülerinnen und Schüler, die das Fach Technik belegt haben, nach ihrer Schulzeit an der von-Ravensberg-Schule eine Ausbildung in einem technischen Beruf beginnen. „Und“, so sein Argument, „Schwellenängste beim Übergang in die Berufsschule sind durch die Kooperation praktisch nicht mehr vorhanden.“

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