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Herzlich willkommen an der von-Ravensberg-Schule Bersenbrück! -
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Informatikunterricht -
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Partnerarbeit im Erdkundeunterricht -
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Medieneinsatz mit dem Smartboard -

22.800 Deckel für 45 Leben ohne Kinderlähmung

Schülerinnen und Schüler der von Ravensberg-Schule Bersenbrück unterstützen Hilfsprojekt der Rotarier am Gymnasium Bersenbrück

 An der von Ravensberg-Schule Bersenbrück starteten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Chemie der 6. Klassen unter der Leitung von Heike Mesch eine Sammelaktion zum Hilfsprojekt „Deckel gegen Polio“ der Rotarier in Deutschland. Die Schülervertretung des Gymnasium Bersenbrück richtete bereits im September 2016, unterstützt durch ihren Beratungslehrer Christian Link, eine offizielle Sammelstelle der Kunststoffdeckel ein.  Sowohl die Schülervertretung, Schulleiter Falk Kunze und Christian Link zeigten sich beeindruckt vom Einsatz der Schülerinnen und Schüler der von Ravensberg-Schule, die die stolze Anzahl von ca. 22.800 Deckeln im Beisein ihres stellvertretenden Schulleiters Ludger große Holthaus zur Unterstützung des Hilfsprojektes gegen Kinderlähmung übergaben.

In einem Klassenwettstreit sammelten die Schüler Kunststoffverschlüsse aus Polyethylen und Polypropylen zwei hochwertigen, recyclingfähigen Materialien. Aus dem Verkaufserlös des Materials werden Polio-Impfungen finanziert. Seit 1985 unterstützen die Rotarier die Ausrottung der hoch ansteckenden Erkrankung an Kinderlähmung, die es derzeit in Ländern wie Nigeria, Pakistan und Afghanistan noch gibt. Es erkranken vorwiegend Kinder, sie leiden unter dauerhaften Lähmungen und Verkrüppelungen und können auch an den Folgen sterben. 2013 startete schließlich die Aktion „Deckel gegen Polio“, die bereits von vielen Vereinen, Schulen und sozialen Einrichtungen unterstützt wird.

An der von Ravensberg-Schule gingen die Klassen 9D und 5A als Sieger des Wettstreites hervor und erfreuten sich, unterstützt von der Schülerfirma und vom Förderverein der von Ravensberg-Schule, über Verzehrgutscheine, die sie im Mittagsangebot einlösen konnten.

Auch weiterhin setzen sich beide Schulen für das Projekt ein, denn…ALLE SAMMELN WEITER.

Schulmotto: Eine Rede halten? Nö

Von-Ravensberg-Schule Bersenbrück entlässt ihre Abgänger

 

Die Klassenbesten mit Schulleiterin Diana Thomas (rechts). Foto: Martin Schmitz

 

Bersenbrück. Eine Rede halten? Nö. In der Feier für die Abgänger der Von-Ravensberg-Schule am Freitag gab es stattdessen Filmclips und andere Ideen.

Schulleiterin Diana Thomas hat es zumindest versucht, ihre Ihr-habt-eine-wichtige-Etappe-geschafft-Ansprache loszuwerden. Doch dann kam dieser verflixte Anruf, eine Anfrage an die „Bundesanstalt für vermutlich erfolgreiche Schüler“. Und, klar doch, hatte die BveS gutes Personal anzubieten, ging Thomas ins Verkaufsgespräch, „große und kleine Plaudertaschen, eine Kreativabteilung, die Ausreden hat für alles, Dressmen, Mädchengruppen, die auf der Toilette Pizza bestellen, Dummies für den Bundestag und Verwandlungskünstler mit einem Kleiderschrank so groß wie der Berliner Flughafen“. Doch zum Schluss bestätigte die Chefin Schülern wie Lehrern, sie hätten „einen guten Job gemacht“, und riet den Abgängern: „Macht erst mal blau.“

„Chill your Base“, entspannt den Kopf, schloss sich Andreas Güttler als Sprecher für Samtgemeinde und Stadt Bersenbrück an. Die Schüler hätten nicht nur gebüffelt, sondern „sich selbst kennengelernt“, ihre Stressresistenz, Stärken und Schwächen, sprach der Sportler aus ihm.

Das Sprechen überließen Schülersprecher Janina Politz und André Gerlitz lieber anderen, die sie zum Interview vor ihre Kamera gebeten hatten. Da war viel Lob auf die Schule zu hören, doch am Ende kam der ironische Seitenhieb, fanden die Interviewpartner ein Haar in der Suppe. Lehrerin Maren Andres brach die Regel, setzte zur großen Hymne auf die Schule an. Vorsichtshalber blendeten die Filmer den Warnhinweis „Ironie“ ein.

Susanne Nannemann hatte als Elternsprecherin einen ganzen Korb voller Gründe mitgebracht, dass die Schüler ihren Eltern danken müssten, nicht umgekehrt. Die hätten ihnen schließlich „viele Male die Brotdosen und Sporttaschen nachgetragen“. Weil die Verwöhnten aber „Abgänger dieser Schule seid, dafür verdient ihr Respekt“ rief sie ihnen zu, und für die Lehrer gab es warme Worte des Dankes, eine erhielt sogar stellvertretend für alle einen Blumenstrauß.

Maren Andres blieb bockig. „Eine Rede halten? Nö“, meinte die Lehrersprecherin. „Aber wir Lehrer müssen ja immer das letzte Wort haben,“ kündigte sie einen Film an. Arbeitsgruppen hatten einzelne Sequenzen gedreht, die im Zusammenschnitt eine reichlich eigenwillige Interpretation des Märchens „Rotkäppchen ergaben. Da wird die Hemke zum Märchenwald, durch den der Pizzalieferant rollerrt. Da liegt die Großmutter nicht krank darnieder, sondern leidet am „Hangover“, wie Angelsachsen den Kater nennen. Rotkäppchen begrüßt ihre Ahnin mit einem herzhaften „Äy Babuschka“. Und zwischendurch amüsiert sich eine Lehrertruppe wie Bolle, indem sie die dümmsten Schülerausreden dem Publikum zum Besten gibt.

MC André Gerlitz brachte die Feier dann wieder in ruhigere Bahnen, indem er die Abgänger klassenweise für Zeugnis und Gruppenfoto auf die Bühne brachte. Diana Thomas rief danach die Klasenbesten zusammen: Lara Schruttke, Klaudia Spychalla, Bianca Opris und Christopher Walters. In den neunten Klassen gab es zwei erste Plätze: Leonie Kirchner und Johannes Moor hatten es auf die gleiche Spitzenpunktzahl gebracht. Dass die Von-Ravensberg-Schule auch tolle Tanzgruppen hat, zeigte sich, als „Crew 2016“ und „Girls in Black“ die Bühne stürmten.

Auf Natursuche mit dem Smartphone

NOZ, 01.06.2017

Mädchen-AG zu Besuch bei der Biologischen Station

 

 Für ihre Fotomotive gingen die Schülerinnen am Alfsee auf Naturbeobachtung. Foto: Wasserverband

pm Alfhausen. Der richtige Blick für den Augenblick ist das Motto für die Mädchen-AG der  Bersenbrücker von-Ravensberg-Schule. Seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar fangen die Oberschülerinnen die Welt des Wassers und der Natur aus der Perspektive der Fotografie ein.

Gemeinsam mit Lehrerin Anne Westendorf erarbeitete der Wasserverband Bersenbrück das Projekt für die AG-Gruppe. Medienpädagoge Steffen Oetter vermittelte im Vorfeld allgemeine theoretische Grundlagen. Von der Dokumentar- und Tierfotografie über die inszenierte Fotografie bis hin zum Fotografieren mit dem Smartphone ging es für die Schülerinnen um Perspektiven, Lichtverhältnisse und Bildgestaltung. Oberthema für die Motivwahl war dabei immer der Blick auf die Natur und das Wasser.

Beim Besuch auf der „Biologischen Station Haseniederung“ entwickelten die jungen Fotografinnen eigene Ideen und Schwerpunkte für fotografische Natur- und Wasser-Augenblicke. Zusammen mit Jürgen Christiansen setzte die Arbeitsgruppe auch eine Unterwasserkamera ein und dokumentierte die Artenvielfalt der bislang unbekannten Unterwasserwelt. Zum Abschluss des Schuljahres sollen die „WasserMomente“ in einer kleinen Ausstellung in der Schule präsentiert werden.

 

Kleine Roboter entwickelt und konstruiert

NOZ, 31.05.2017

Workshop in der von-Ravensberg-Oberschule in Zusammenarbeit mit dem regionalen Mint-Zentrum

Bei der Arbeit: Petra Barth, Diana Thomas, Lukas Freudenberg und Danuta Prasse (von links) schauen Jonah und Heinrich beim Experimentieren zu. Foto: Horst Schwitalla

Bersenbrück. Lego kennen fast alle, aber ist mehr möglich als das Basteln von Bauwerken oder Fahrzeugen? Diese Frage wurde auf einem Robotics-Workshop beantwortet. Zu diesem Entdeckerseminar hatten das regionale Mint-Zentrum für den Landkreis Osnabrück und das Schüler-Forschungs-Zentrum Osnabrück in die von-Ravensberg-Oberschule in Bersenbrück eingeladen.

Bei 14 Jungen im Alter von neun bis dreizehn Jahren war die Neugierde groß, denn Aufgabe und Ziel war, einen kleinen Roboter zu konstruieren und diesen dann vom Laptop aus zu programmieren. Als Kursleiterin fungierte Danuta Prasse, der von Lukas Freudenberg assistiert wurde. Die OBS-Leiterin Diana Thomas war von dem Wissensdurst der Schüler überrascht und zugleich erfreut.

Der Workshop mit „Lego education-Mindstorms“ bietet das Sammeln erster Erfahrungen im Bereich Robotik. Mit den Kästen mussten die Teilnehmer einen Roboter entwickeln. Dazu mussten die Schüler mit Blick auf das selbstständige Handeln im Vorfeld erkennen, welche Funktionen in den Computer einzugeben sind. Unter anderem konnten sie mit verschiedenen Sensoren experimentieren. Hier ging es um Fragen, wie es beispielsweise gelingt, dass der Roboter auf einem Tisch fährt, aber nach Möglichkeit nicht einfach herunterfällt.

Petra Barth, zuständig für das regionale Mint-Zentrum, erklärte, dass Mint die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik bedeutet. „In Zusammenarbeit mit der VHS Osnabrück-Land und weiteren Partnern sind die Förderung von Interesse an und Fähigkeiten im Mint-Bereich für die individuellen Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung“, erklärte Petra Barth.

Die regionalen Mint-Zentren entwickeln sich hier zu Orten des forschenden und entdeckenden Lernens. Durch die Verzahnung von Forscheraktivitäten mit den Fortbildungsangeboten für die Fachkräfte der Bildungseinrichtungen werde eine erhöhte Nachhaltigkeit gewährleistet und eine spätere Mint-Orientierung der jungen Forscher gefördert, so Petra Barth. Einen wichtigen Bestandteil der Arbeitsschwerpunkte, erklärte sie weiter, bildeten die regionale Vernetzung und der Aufbau von Kooperation mit Bildungseinrichtungen, Kammern, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen.

Das Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) ist ein außerschulischer Lernort und bietet verschiedene Angeboten für Schülerinnen und Schüler aus der Region Osnabrück an, die Spaß am Forschen, Entdecken und Selbermachen haben. „Da wir aktuell unsere regelmäßigen Robotics-Trainings nur in Osnabrück, Dissen und Glane anbieten, möchten wir nun mit dem Robotics-Workshop in Bersenbrück den interessierten Jugendlichen wohnortnah die Möglichkeit bieten auszuprobieren, ob ihnen die Programmierung Spaß macht“, so die Organisatorin vom SFZ Osnabrück, Corinna Sander.

 

 

Streitschlichter-Nachwuchs ausgebildet

10 Schülerinnen und Schüler des 7. und 8. Jahrgangs konnten nun ihre Ausbildung  zum Konfliktlotsen erfolgreich abschließen. Ein Schulhalbjahr lang haben sie sich unter der Leitung der Schulmediatorin Daniela Volkert mit Konflikten und ihrer Lösung beschäftigt. Dazu gehörte das Erlernen des richtigen Zuhörens, Konflikte wahrzunehmen, aber auch Techniken der Gesprächsführung.  Anschließend konnten sie die Phasen der Mediation in Rollenspielen erproben und auf diesem Weg ihre eigene unparteiische Rolle besser kennenlernen.

Im kommenden Schuljahr werden sie in Tandems gemeinsam mit den bisher bereits aktiven Streitschlichtern selbstständig Konflikte zwischen Schülern schlichten.

Sprechstunden sind immer Dienstag und Donnerstag in der 1. Pause im Mediationsraum N 0.01

Foto: obere Reihe v.l.: Jule Alswede, Maleen Felstehausen, Angelina Gagen, Moritz Scholz, Julian Torbecke, Mirco Klawitter, Fabian Tepe, Daniel Fischer

Untere Reihe v.l.: Carola Hasekamp-Plagge, Jil Fleddermann

 

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