Schuleigene Buchautorin gibt Einblick in ihr neustes Werk

“Lisa – im Zeichen der Weißen Rose”  so heißt das neuste Buch unserer Kollegin und gleichzeitig Kinder- und Jugendbuchautorin Dr. Susanne Roll. Ihr neustes Werk handelt von Lisa, die sich innerhalb eines Schulprojektes mit dem Leben von Sophie Scholl beschäftigt und viele Parallelen zu ihrem eigenen Leben entdeckt. Unser siebter Jahrgang kam diese Woche in den Genuss, eine eigens von Frau Roll veranstaltete Buchvorstellung und -lesung in unserer Schulbibliothek zu besuchen.

Nachdem es sich alle Schülerinnen und Schüler gemütlich gemacht hatten, begann zunächst eine kleine Buchvorstellung mit anschließender Lesung. Während des Vorlesens war es mucksmäuschenstill, besonders an den Stellen, wo vom „Terror“ an der Schule erzählt wurde. In dem Buch gibt es nämlich viele Parallelen zu unserer eigenen Oberschule (Zigarettenqualm auf den Jungenklos, die Kombi aus Aula und Musikraum, Projekttage, usw.) Die Schülerinnen und Schüler sind empathisch mitgegangen bei der Schilderung der Ungerechtigkeiten der Gang gegen wehrlose alte Menschen und vor allem gegen die jüngeren Schüler. Im Anschluss an die Präsentation hat Frau Roll den Schülerinnen und Schülern dann noch die Gelegenheit gegeben, Fragen zu stellen. Anhand der zahlreichen Meldungen der Klassen  und der Fragen, die wirklich spannend und fundiert waren, konnte man sehen, dass die Klassen sich vorher wirklich Gedanken gemacht hatte.


Zum Inhalt des Buches:

  • Lisa ist fast 14 Jahre alt und geht auf die Sophie-Scholl-Oberschule.
  • Zusammen mit ihrem älteren Bruder und ihrer besten Freundin arbeitet sie im Rahmen der Jubiläumsfeier an einem Schulprojekt über Sophie Scholl und die Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“. Sie lernt das kurze Leben von Sophie Scholl kennen und erkennt darin einige Parallelen zu ihrem eigenen Leben.
  • Lisa ist in Luca verliebt, ein älterer Junge aus der Nachbarschaft, der von der Schule geflogen ist. Alle warnen sie vor ihm, doch sie will nicht hören und auch nicht sehen, dass Luca nicht der Saubermann ist, für den sie ihn hält.
  • Luca hat eine Jungengang, zu der er Lisa einlädt. Als sie sich mit allen trifft, wird ihr allmählich klar, dass die anderen recht haben, nicht sie. Luca ist kriminell, überfällt Leute, stiehlt und verbreitet durch seine „Jungs“ Angst und Schrecken auch an ihrer Schule.
  • Als immer mehr Erpressungsfälle zutage treten und auch der kleine Bruder ihrer besten Freundin Pauline unter Druck gesetzt wird, reicht es Lisa.
  • Sie schmiedet mit ihren Freunden zusammen einen Plan, die Jungs und vor allem Luca zu überführen
  • Sie gründen die „Offene Hand“, eine Gruppe, die sich gegen Mobbing, Angstmache und Rassismus an ihrer Schule stellt.
  • Zusammen überführen sie schließlich die Jungs und Lisa erkennt, dass Zusammenhalt zu Stärke führt, auch wenn der Einzelne zuvor Angst hatte und schwach wirkte.