Ein Blickfang neben der Klosterpforte

Schüler der von-Ravensberg-Schule bauen mit der Firma Hülsmann Edelstahl eine Liegebank für den Marktplatz

Fünf Schüler der Von-Ravensberg-Schule Bersenbrück haben eine Relaxliege gebaut. Das Prachtstück ist im Unternehmen Hülsmann Edelstahl im Rahmen des Projektes GenerationenWerkstatt entstanden. Jetzt steht das Werk der Jungen idyllisch gelegen am Rand des Bersenbrücker Marktplatzes unter Buchen mit Blick auf die alte Klosterpforte. Die perfekte Fotokulisse.

Die Bank lädt zum Verweilen ein.

Bürgermeister Christian Klütsch ist seine Begeisterung anzumerken. „Tolle Arbeit, tolles Design“, begrüßt er die jungen Handwerker dieser Bank. Er sei schon gefragt worden, wo man die Liege bestellen könne und habe mitteilen müssen, dies sei ein exklusiv gefertigtes Einzelstück. Besonders freue ihn, dass die Bank so gut zur Planung für den neuen Marktplatz passe.

Die gute Außendarstellung ist auch für Lehrer Dominik Welp der Pluspunkt dieser Bank. Obwohl der Koordinator für Berufsorientierung dabei nicht den malerischen Ort im Blick hat. „Es ist wichtig, dass wir uns als Schule in Sachen Berufsorientierung im Ort präsentieren.“ Die Von-Ravensberg-Schule hat das Gütesiegel „Startklar für den Beruf in Weser Ems“. Und Dominik Welp weiß, dass viele Schüler im nahen Umkreis bleiben und in eine Ausbildung gehen. Das sei positiv für die Kooperationsbetriebe der Schule. Ausbildungsstellen besetzen sei oft auf dem kurzen Dienstweg möglich, wenn die Betriebe sich in der Schule melden.  Das Thema Berufsorientierung hat an der von-Ravensberg-Schule einen zentralen Stellenwert.

Gemeinsam ans Werk!

Auch Schulleiter Thorsten Peters ist beeindruckt von der Arbeit der Schüler. „Etwas zu bauen, nicht nur für die Schule, sondern für die Gemeinde. Das ist klasse.“  Am Fuß der Bank auf einer Metalltafel sind die Namen der Jungen eingravi

ert. Vielleicht solle er an einer GenerationenWerkstatt teilnehmen, überlegt der Schulleiter mit einem verschmitzten Lächeln. Er habe noch keine Namenstafel an einem Marktplatz. Das Team der jungen Handwerker nimmt die Lobesreden schweigend entgegen. Am meisten Eindruck macht offensichtlich das Lob ihres Betreuers Peter Thorman auf sie. Der Unruheständler des Unternehmens Hülsmann Edelstahl hat schon mehrere Jungengruppen in GenerationenWerkstätten angeleitet. Zu der Fünfergruppe sagt er: „Die waren wirklich in Ordnung. Mit ihnen konnte ich gut arbeiten.“ Er hofft, dass er den einen oder anderen in den nächsten Jahren im Unternehmen wieder sehen wird, so wie Julius Ringkamp. Er hat 2015 an der ersten GenerationenWerkstatt bei Hülsmann teilgenommen. Jetzt ist er ausgebildeter Metallbauer im Unternehmen. „Früher habe ich bei Peter Tormann die GenerationenWerkstatt gemacht. Jetzt habe ich mit ihm zusammen das Projekt geleitet. Das war eine gute Erfahrung. Das würde ich wohl wieder machen.“ (Text und Bilder: GenerationenWerkstatt)