Halbzeit im Ponyclub der von-Ravensberg Schule

Kurz vor den Weihnachtsferien ist ein sehr guter Zeitpunkt die letzten Monate der Reit-AG der von-Ravensberg Schule zusammenzufassen. Der Ponyclub, in Kooperation mit dem Reit- und Fahrverein Kettenkamp, findet in diesem Schuljahr zum ersten Mal statt und es wäre gelogen, wenn es vor dem Start nicht ein paar Ängste gegeben hätte. Es gab im Vorfeld einige Fragen:

  • Finden die Schülerinnen ihre Pferde gut?
  • Finden die Pferde unsere Schülerinnen gut?
  • Sind 180 Minuten Unterricht nicht doch zu lang?
  • Kommen die Leihhelme pünktlich?
  • Langweilen sich die acht Schülerinnen nicht, vor allem wenn es „nur“ zwei Reitpferde gibt?

Alle Bedenken waren am ersten AG-Termin wie weggeblasen und schon nach der ersten halben Stunde waren sich alle Beteiligten sicher, dass der Ponyclub ein voller Erfolg werden würde. In den letzten Monaten hatten unsere Reitschülerinnen unglaublich viele spannende Erlebnisse mit ihren nun „neuen Pferdefreunden“, einige davon sollen in diesem Fazit kurz zusammengefasst werden:

In den ersten Wochen stand das gemeinsame Kennenlernen an erster Stelle, es wurde langsam ein gegenseitiges Vertrauen aufgebaut. Alle Reiterinnen waren begeistert von ihren Pferden, diese waren zunächst noch skeptisch, aber durch ein paar Leckereien konnten sie schnell überzeugt werden. So wurden aus den Reiterinnen und ihren Pferden super Teams. Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit in den letzten Monaten, haben die Reitschülerinnen sogar für ihre Pferdefreunde „Weihnachtspferdekekse“ gebacken. Die ersten Fragen sind demnach beantwortet, da sich Menschen und Pferde sehr gut verstehen.

Die nächste Frage kann mit einem Zitat einer Schülerin schnell beantwortet werden, denn sie forderte nach den ersten Wochen:

„Frau Bramscher, eigentlich könnte der Ponyclub jeden Tag stattfinden!“

Alle 14 Tage 180 Minuten Reitunterricht sind also eher zu kurz als zu lang. Dass liegt natürlich auch daran, dass Frau Bramscher und Frau Schubert-Marschalkowski es immer wieder schaffen die Reitschülerinnen neu zu motivieren. Durch spannende Übungen findet ein erfolgreiches Training statt und Erfolgserlebnisse kommen nach einiger Zeit automatisch.

Das erste wirklich große Highlight nach dem Kennenlernen war natürlich das Reiten. Die Leihhelme der „Deutschen Reiterlichen Vereinigung“ kamen pünktlich und die „von-Ravensberg-Reitabteilung“ konnte sicher ihre ersten Runden im Sattel durch die Reithalle drehen. Langeweile gab es bei unseren Reiterinnen eigentlich nie, es war einfach alles viel zu spannend. Während der sogenannten „Bodenarbeit“ wurde das Verhalten der Pferde genauestens analysiert, die neu dazugekommenen Erkenntnisse führten zu noch mehr Sicherheit im Sattel.

Noch immer ist die Begeisterung riesengroß und alle Reiterinnen freuen sich schon darauf auch im nächsten Halbjahr weitere Erfahrungen mit ihren Pferden sammeln zu dürfen. Wir dürfen uns also auf viele neue Geschichten freuen und gespannt sein, wann es zu ersten kleinen Sprüngen oder zum Wechsel in den Gangarten kommt.